Seit dem Jahr 1985 betreue ich ausschließlich den Nonprofit-Sektor.
Einen Schwerpunkt bilden die Verbände der Wohlfahrtspflege einschließlich
ihrer Gesellschaften und Stiftungen, Orden, Körperschaften und
Anstalten des öffentlichen Rechts. Außerdem betreue ich Berufs-
und Umweltverbände, Institute, Bildungs- und Forschungseinrichtungen,
Kommunen sowie an einer Stiftungsgründung interessierte Unternehmer
und bin als Dozent u.a. an der European Business School tätig.
Meine Beratungstätigkeit umfaßt
- Rechtsformwahl (Verein, Stiftung, gGmbH,
GmbH, Genossenschaft, Aktiengesellschaft,
Anstalt/Körperschaft des öffentlichen Rechts) einschließlich
Vor- und Nachteile der Steuerbegünstigung, Namens-/ Markenrecht,
rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
- Rechtsform-/ Strukturänderung (Auslagerung,
Umwandlung, Kooperation,
Fusion, Outsourcing) gegebenenfalls einschließlich Due
Diligence und Bewertung
- Organisationsrecht (Gestaltung, Auslegung und Anwendung von Satzung,
Statut und Gesellschaftsvertrag,
Corporate Governance)
- Gestaltung, wirtschaftliche und rechtliche Beurteilung unternehmenswesentlicher
Verträge, von Zuwendungsverhältnissen (Kauf, Leasing,
Miete, Pacht, Kooperation, Arbeitsgemeinschaft, Zuwendungsbescheid)
sowie Corporate
Compliance
- Steuerrecht der
Nonprofit-Organisation einschließlich Gestaltungsberatung,
Klärung von Grundsatzfragen mit der Finanzverwaltung,
Einspruchs- und Finanzgerichtsverfahren, Revisionen zum Bundesfinanzhof
(Gemeinnützigkeit,
Vereinsbesteuerung, Stiftungssteuerrecht, Spendenrecht,
Sponsoring, Umsatzsteuerbefreuung
und -ermäßigung, Rücklagen, Grundsteuer-
und Grunderwerbsteuerbefreiung etc.)
- Gutachter- und Sachverständigentätigkeit u.a. bei
Gesetzgebungsvorhaben, Second Opinions
- Franchisekonzepte im
Sozialsektor
- Anstellungsverträge und
Haftungsrisiken haupt- sowie ehrenamtlicher Leitungskräfte
- Strategien in Krisensituationen
Bedingt durch die ausgeprägte Spezialisierung auf die Rechts-
und Organisationsberatung für gemeinnützige Organisationen biete
ich das Leistungsspektrum bundesweit an.
Fragestellungen zu den strategischen Aspekten der Rechtsformwahl
und Strukturänderung, der Aufbau- und Ablauforganisation,
des Chancen- und Risikomanagements / Corporate
Compliance und ähnliche Themen bearbeite ich in geeigneten
Fällen zusammen mit Herrn Dipl.-Kfm. Christian
Koch, npo consult in Bonn und Geschäftsführer der
socialnet GmbH, Bonn. Herr Koch betreut seit 1989 gleichfalls
bundesweit Nonprofit-Organisationen; vorher gestaltete er maßgeblich
den Aufbau eines Kulturzentrums in der Rechtsform des eingetragenen
Vereins.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Nonprofit Governance in der Wohlfahrtspflege – zeitgemäße
Strukturen am Beispiele der gemeinnützigen GmbH, zusammen
mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo
consult, Bonn, in Deutsches Steuerrecht - Organ
der Bundessteuerberaterkammer, Heft 48 2009, S. 2492-2495.
Nonprofit-Organisationen
werden regelmäßig in zweierlei Hinsicht falsch
eingeschätzt. Erstens ist die Führung gemeinnütziger
Organisationen ist nicht einfacher, sondern komplexer
als die Führung gewerblicher Unternehmen. Und zweitens
können Satzungen und Führungsinstrumente nicht
unbesehen aus der Wirtschaft übernommen werden.
Nonprofit-Organisationen zeichnen sich nicht in erster
Linie durch das Fehlen einer Gewinnerzielungsabsicht
aus sondern durch ihre ideellen Ziele, die ihre Existenz
begründen. Damit in der Regel ehrenamtlich tätige
Organisationsmitglieder eine Nonprofit-Organisation erfolgreich
steuern können, müssen je nach Entstehungsgeschichte,
Vision und Wertvorstellungen individuell ausbalancierte
Lösungen für die Einflussnahme in Aufsichtsgremien
geschaffen und im Gesellschaftsvertrag verankert werden.
Fachlexikon der sozialen Arbeit, 6. Auflage 2007,
Beiträge
zu den Stichwörtern: Ausgründung, Privatisierung,
Outsourcing, Gesellschafts- und Unternehmensformen im sozialen
Bereich, Doppik, Finanzierung sozialer Dienste und Einrichtungen,
Neues kommunales Finanzmanagement.
Gemeinnützige GmbH, zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian
Koch, npo
consult, Bonn, mit einem einleitenden Statement von
Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche
und private Fürsorge e.V., Verlag C.H. Beck (München)
2. Auflage 2009, 285 Seiten, ISBN 978-3-406-58181-6, EUR 34,00.
Reihe Beck'sche Musterverträge, Band 50. Mit CD-Rom.
Die ausführliche Einführung liefert die für
den Entscheidungsprozess einer Gesellschaftsgründung
und Auslagerung/Ausgliederung im verbandlichen oder kommunalen
Umfeld erforderlichen Grundlagen: typische Ausgangsbedingungen
und Anwendungsbereiche, rechtliche Grundlagen, strategische
Gestaltungsspielräume, Corporate-/ Nonprofit-Governance,
Gründungs-Meilensteine, Gemeinnützigkeitsrechtliche
Grundlagen. Erläutert werden anschließend
Musterverträge für eine Gesellschaft mit einem
oder mehreren Gesellschaftern. Dieser Teil behandelt
u.a. die ideelle Anbindung
an die Gesellschafter oder einen gemeinwirtschaftlichen
Unternehmensverbund, etwaige Unterstützungspflichten
der Gesellschafter, die Problematik von Auffangklauseln,
Haftung der Organmitglieder, sinnvolle Zusammensetzung
und Größe der Organe, Kompetenzaufteilung,
Aufsichts- und Beirat sowie die Rechnungslegung. Erforderliche
gemeinnützigkeitsrechtliche Regelungen, Besonderheiten
einer kommunalen Gesellschaft und spezifische Regelungen
zur Sicherstellung einer guten Unternehmensführung
Corporate Governance) werden jeweils hervorgehoben; zur
Limited und zur gemeinnützigen Unternehmergesellschaft
(haftungsbeschränkt) - gUG - wird Stellung bezogen.
Mit Checklisten, Muster und Übersichten u.a. zu
Mediations- und Schiedsklausel, Betriebsübertragungs-
und Pachtvertrag, Letter of Intent, Due Diligence, Durchgriffshaftungsrisiken,
umsatzsteuerlicher Organschaft, Geschäftsordnungen
für Aufsichtsrat und Geschäftsführung,
Corporate Governance, Ablaufplan zur Gründung, Geschäftsplan,
qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung, Selbstevaluation
des Aufsichtsrats, Balanced Scorecard in Nonprofit-Organisationen,
Public Private Partnership sowie zahlreichen Anmerkungen
und Hinweisen zu Literatur und Rechtsprechung.
Stiftungssatzung,
zusammen mit Dipl.-Kfm.Christian Koch, npo
consult, Bonn, mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dr.
Rudolf Hammerschmidt, Vorsitzender des Vorstandes der Bank für
Sozialwirtschaft AG, Verlag C.H. Beck (München) 2004, 192 Seiten,
ISBN 3-406-51615-7, EUR 24,00. Reihe Beck'sche Musterverträge,
Band 47. Mit CD-Rom. Leseprobe (PDF-Datei).
In der bewährten Reihe Beck'sche
Musterverträge liegt mit diesem Band eine Sammlung umfassend
kommentierter Stiftungssatzungen vor. Vielfältige Satzungsvarianten
decken praktisch jede Situation ab: Förderstiftung, operativ
tätige Stiftung, Bürgerstiftung und Familienstiftung,
letztere steuerbegünstigt und steuerpflichtig. Der Einführungsteil
behandelt die unterschiedlichen Motive der Stiftungsgründung,
Alternativen zur Stiftung, Gremiengestaltung, Gründungsverfahren
und Grundzüge des Stiftungsmanagements. Als Schwerpunkt
werden die besonderen Aspekte der Corporate Governance von
Stiftungen dargestellt. Diese Regeln zur guten Stiftungsführung
sind für den Stifter besonders wichtig, da die Stiftung
auch über sein Ableben hinaus möglichst wirkungsvoll
den Stiftungszweck verfolgen soll. Für private Stifter,
gemeinnützige Organisationen und Berater enthält der
Band unmittelbar verwertbare Musterformulierungen und
Checklisten. Bestehende Stiftungen erhalten Anregungen,
wie sie Ihre Strukturen an zeitgemäße Corporate Governance-Standards
anpassen können. Literaturhinweise, Links und Adressen
runden des Informationsangebot ab.
Überlegungen zur verantwortungsvollen Führung von Stiftungen,
zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo
consult, Bonn, in Stiftung&Sponsoring, Beilage Rote Seiten
zu Heft 1/2005
Eine verantwortungsvolle und effektive
Unternehmensführung ist für Stiftungen und
andere Nonprofit-Organisationen (NPO) in gleicher Weise
erforderlich wie für gewinnorientierte Unternehmen.
In diesem Beitrag wird aufgezeigt, inwiefern die zur
Führung und Kontrolle größerer Unternehmen
entwickelten Vorschriften und Grundsätze - wie z.B.
das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
(KonTraG) und der Deutsche Corporate Governance Kodex
(DCGK) - wichtige Impulse für die Diskussion über
angemessene Führungsstrukturen auch im Nonprofit-Management
geben können. Dazu werden die wesentlichen leitungsrelevanten
Unterschiede zwischen gewinnorientierten Unternehmen
und NPO gegenübergestellt und aus den Prinzipien
der Corporate Governance eine "Nonprofit Governance" für
Stiftungen - stellvertretend für alle NPO - und
deren spezifischen Strukturanforderungen abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Bedeutung der Organisationsziele allgemeine Führungsgrundsätze Grundsätze
für Gremienarbeit, Aufsicht und Geschäftsführung Evaluation
und Kommunikation.
Aktuelle Rechtsprechung und Erlasse in BFS - Informationen, Bank
für Sozialwirtschaft AG, Köln
Regelmäßige Berichterstattung zur
aktuellen Rechtsentwicklung im Gemeinnützigkeitsrecht
und anderen NPO - typischen Rechtsgebieten, zum Beispiel einschlägige
Urteile und Erlasse zum Umsatzsteuer-, Spenden-, Arbeits-,
Sozialversicherungs-, Zuwendungs-, Vereins-, Stiftungs-,
und Gesellschaftsrecht.
Persönliche Haftungsrisiken von Vorstandsmitgliedern und
Vereinsgeschäftsführern in BFS - Informationen
07 und 08/01, Langfassung unter www.vereinsrecht.de (PDF-Datei, Bearbeitungsstand
22. Januar 2010), Kurzfassung unter socialnet,
Stichwort Materialien
Haupt- und ehrenamtliche Leitungskräfte
sind persönlichen Haftungsrisiken ausgesetzt.
In dem Aufsatz werden die Risiken und die möglichen
Vorkehrungen zur Risikominimierung detailliert dargestellt.
Auch die Auswirkungen des KonTraG sowie der Vereinsrechtsreform
werden erläutert. Die Ausführungen gelten
in gleicher Weise für Vorstände und Geschäftsführer
von Stiftungen.
Haftungsrisiken: Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer
stehen in der Pflicht, in SOCIALmanagement 3/2003, Seite
24 ff.
Integrationsfirmen vor dem Aus?, zusammen mit Herrn Dr.
Wolfgang Werner, Geschäftsführer des Lebenshilfe-Werks, Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. in Nachrichtendienst
des Deutschen Vereins für öffentliche und
private Fürsorge, Frankfurt 2004, Seite 31 f.
Anmerkungen zur Gemeinnützigkeit
der Integrationsfirmen
Verein oder GmbH? Zur Ansiedlung wirtschaftlicher Aktivitäten
bei Verbänden, zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo
consult, Bonn, in Nachrichtendienst
des Deutschen Vereins für öffentliche
und private Fürsorge, Frankfurt 2002, Seiten 315-325,
als PDF-Datei unter socialnet,
Stichwort Materialien
Eine Grundlagendarstellung zur
Rechtsformwahl und Ausgliederung im verbandlichen Sektor.
Die Entscheidungsfindung wird anhand eines dafür
entwickelten Sanduhrmodells beschrieben. Wesentliche
Argumentationsstränge der in den Verbänden
geführten Diskussionen sind eingearbeitet.
Konzeptheft Auslagerung steuerbegünstigter Betriebe, BFS
Service GmbH, Köln 1997, 60 Seiten, € 18,00
Auf die steigenden Anforderungen
von seiten des Gestzgebers und des Marktes reagieren
Wohlfahrtsverbände unter anderem mit einer Weiterentwicklung
ihrer Organisationsstrukturen. Dazu gehört auch die
Einbeziehung neuer Rechtsformen wie die der GmbH. Das
Konzeptheft ermöglicht, Vorteile und Risiken einer
Auslagerung steuerbegünstigter Betriebe abzuschätzen.
Es unterstützt eine fundierte Entscheidung und eine
kompetente Umsetzung durch Checklisten und Fragebögen,
die die Position der Organisation deutlich herausarbeiten
und Konsequenzen aufzeigen.
Konzeptheft Chancen- und Risikomanagement, zusammen
mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo
consult, Bonn, BFS
Service GmbH, Köln 2003, € 18,00 - gleichzeitig
ein Beitrag zur Optimierung des Ratings nach Basel II
Ein sinnvolles Chancen- und Risikomanagement
ist mit Blick auf die Veränderungen der Rahmenbedingungen
sozialwirtschaftlicher Einrichtungen unverzichtbar: Nur
durch Planung, Controlling und sorgfältige Beachtung
von Frühwarnindikatoren kann die Existenz von Einrichtungen
langfristig gesichert werden. Erst durch das gezielte
Aufdecken und Ergreifen von Chancen können Entwicklungen
aktiv mitgestaltet werden.
Hier setzt das als Arbeitshilfe gestaltete Konzeptheft Chancen- und Risikomanagement
an. Zunächst werden die vier Säulen des Risikomanagements beschrieben:
Strategisches Controlling, Frühwarnsystem, Operatives Controlling
und Internes Überwachungssystem und kurz die typischen Phasen einer
Krisenentwicklung dargestellt. Anschließend wird eine Vorgehensweise
für den Aufbau eines Chancen- und Risikomanagementsystems vorgeschlagen.
Zentrales Element darin ist ein Strategieworkshop zur Ist-Analyse, für
dessen Vorbereitung und Durchführung das Konzeptheft eine Handreichung
in Form von Fragebögen und Checklisten bietet.
Hierbei geht es um die Ermittlung der Stärken & Schwächen
und der Chancen & Risiken der Organisation und deren Bewertung nach
ihrer Bedeutung für die Organisation.
Im konzeptionellen Teil des Konzeptheftes geht es anschließend
darum, die wichtigsten Unternehmens- und Umfeldbereiche, die kontinuierlich
kritisch beobachtet werden müssen, zu definieren und Verantwortlichkeiten
dafür zu klären.
Sodann werden die wichtigsten Instrumente für die Einbindung des
Chancen- und Risikomanagmentsystems in die betriebsinterenen Abläufe
auf ihren Anpassungsbedarf hin untersucht. Vertiefend kann der Bearbeiter
anhand entsprechender Fragebögen Konzeptionen zur Weiterentwicklung
des Rechnungswesens, zur Leistungsverbesserung, zum Qualitätsmanagement,
zur Kundenzufriedenheit und zur Zukunftsgestaltung entwickeln.
Ein kommentiertes Link- und Literaturverzeichnis rundet das Konzeptheft
ab.
Erfolgreich steuern in schwierigen Zeiten in Handbuch
Sozialmanagement, Raabe Verlag Berlin, Loseblattwerk, € 85,90,
Abschnitt A 2.5, Seiten 1-8
Das KonTrag und bekannt gewordene
wirtschaftliche Probleme in Sozialunternehmen haben dazu
geführt, dass sich die Aufmerksamkeit auch auf Risikomanagementsysteme
in diesen Unternehmen richtet.
Der Aufsatz beschreibt das praktische Vorgehen bei dem Aufbau sinnvoller
Risiko- und Chancenmanagementstrukturen in einem Sozialunternehmen mittelständischer
Größenordnung.
Anfragen
Wir bitten um Verständnis, dass wir inhaltliche Auskünfte
aus berufsrechtlichen Gründen (z.B. Kammergericht Berlin,
Az. 5 U 96/02) ausnahmslos nur im Rahmen eines
Beratungsauftrages erteilen können. Dies gilt auch für
Anfragen von Kollegen.
Aufträge bedürfen zu ihrer Annahme der ausdrücklichen
Bestätigung.
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