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Sachgebiet Gemeinnützige GmbH
Übersicht
Veröffentlichungshinweise
Nonprofit Governance in der Wohlfahrtspflege – zeitgemäße
Strukturen am Beispiele der gemeinnützigen GmbH, zusammen
mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo
consult, Bonn, in Deutsches Steuerrecht - Organ der
Bundessteuerberaterkammer, Heft 48 2009, S. 2492-2495.
Nonprofit-Organisationen werden regelmäßig
in zweierlei Hinsicht falsch eingeschätzt. Erstens ist die Führung
gemeinnütziger Organisationen ist nicht einfacher, sondern komplexer
als die Führung gewerblicher Unternehmen. Und zweitens können
Satzungen und Führungsinstrumente nicht unbesehen aus der Wirtschaft übernommen
werden. Nonprofit-Organisationen zeichnen sich nicht in erster Linie
durch das Fehlen einer Gewinnerzielungsabsicht aus sondern durch
ihre ideellen Ziele, die ihre Existenz begründen. Damit in der Regel ehrenamtlich tätige Organisationsmitglieder
eine Nonprofit-Organisation erfolgreich steuern können, müssen
je nach Entstehungsgeschichte, Vision und Wertvorstellungen individuell
ausbalancierte Lösungen für die Einflussnahme in Aufsichtsgremien
geschaffen und im Gesellschaftsvertrag verankert werden.
Gemeinnützige GmbH, zusammen mit Dipl.-Kfm.
Christian Koch, npo
consult, Bonn, mit einem einleitenden Statement
von Michael Löher, Vorstand des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge
e.V., Verlag C.H. Beck (München) 2. Auflage 2009, 285 Seiten, ISBN 978-3-406-58181-6, EUR 34,00.
Reihe Beck'sche Musterverträge,
Band 50. Mit CD-Rom.
Die ausführliche Einführung bereitet die
für den Entscheidungsprozess einer Gesellschaftsgründung und
Auslagerung/Ausgliederung im verbandlichen sowie kommunalen Umfeld erforderlichen
Informationen auf (typische Ausgangsbedingungen und Anwendungsbereiche,
rechtliche Grundlagen, strategische Gestaltungsspielräume, Nonprofit-Governance,
Gründungs-Meilensteine, Gemeinnützigkeitsrechtliche Grundlagen).
Erläutert werden anschließend Musterverträge für
eine Gesellschaft mit einem oder mehreren Gesellschaftern. Dieser Teil
behandelt u.a. Aspekte der ideellen Anbindung an die Gesellschafter oder
in einem Verbund, etwaige Förderungspflichten der Gesellschafter,
die Problematik von Auffangklauseln, Haftung der Organmitglieder, sinnvolle
Zusammensetzung und Größe der Organe, Kompetenzaufteilung,
Aufsichts- und Beirat sowie die Rechnungslegung. Erforderliche gemeinnützigkeitsrechtliche
Regelungen, Besonderheiten einer kommunalen Gesellschaft und spezifische
Regelungen zur Sicherstellung einer guten Unternehmensführung (Nonprofit-Governance)
werden jeweils hervorgehoben. Mit Checklisten, Muster und Übersichten
u.a. zu Mediations- und Schiedsklausel, Betriebsüberlassungs- und
Pachtvertrag, Letter of Intent, Due Diligence, Durchgriffshaftungsrisiken,
umsatzsteuerlicher Organschaft, Geschäftsordnungen für Aufsichtsrat
und Geschäftsführung, Nonprofit-Governance, Ablaufplan zur Gründung,
Geschäftsplan, qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung, Selbstevaluation
des Aufsichtsrats, Balanced Scorecard in Nonprofit-Organisationen, Public
Private Partnership sowie zahlreichen Anmerkungen und Hinweisen zu Literatur
und Rechtsprechung.
Verein oder GmbH? Zur Ansiedlung wirtschaftlicher Aktivitäten
bei Verbänden, zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian Koch,
npo consult,
Bonn, in Nachrichtendienst
des Deutschen Vereins für öffentliche und private
Fürsorge, Frankfurt 2002, Seiten 315-325, auch als PDF-Datei
unter socialnet,
Stichwort Materialien
Eine Grundlagendarstellung zur Rechtsformwahl
und Ausgliederung im verbandlichen Sektor. Die Entscheidungsfindung
wird anhand eines dafür entwickelten Sanduhrmodells beschrieben.
Wesentliche Argumentationsstränge der in den Verbänden
geführten Diskussionen sind eingearbeitet.
Konzeptheft Auslagerung steuerbegünstigter Betriebe, BFS
Service GmbH, Köln 1997, 60 Seiten, € 18,00
Auf die steigenden Anforderungen von seiten
des Gestzgebers und des Marktes reagieren Wohlfahrtsverbände unter
anderem mit einer Weiterentwicklung ihrer Organisationsstrukturen.
Dazu gehört auch die Einbeziehung neuer Rechtsformen wie die der
GmbH. Das Konzeptheft ermöglicht, Vorteile und Risiken einer Auslagerung
steuerbegünstigter Betriebe abzuschätzen. Es unterstützt eine
fundierte Entscheidung und eine kompetente Umsetzung durch Checklisten
und Fragebögen, die die Position der Organisation deutlich herausarbeiten
und Konsequenzen aufzeigen.
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