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Die Geschäftsführung in der steuerbegünstigten GmbH

Steuerbegünstigte Unternehmen beziehen zunehmend die Rechtsform der GmbH in ihre Strukturüberlegungen mit ein oder bedienen sich bereits dieser Rechtsform.

Damit sind gleichzeitig weitreichende Verschiebungen in der Führungsverantwortung verbunden. Die Übernahme der Geschäftsführung hat nach der – gestaltbaren – gesetzlichen Regelung die persönliche Einstandspflicht der Geschäftsführer mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Folge
(Jula, Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern und Aufsichtsräten, 1998, S. 1).

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Situation der Geschäftsführung im steuerbegünstigten Umfeld.

Zunächst wird die Binnenstruktur der GmbH, das Aufgabenspektrum der Organe und deren Kompetenzverhältnis zueinander vorgestellt.

Anschließend werden die verschiedenen Aspekte der Geschäftsführungs- und Vertretungstätigkeit (z.B. Einzel- und Gesamtgeschäftsführung sowie -vertretung, Selbstkontrahierungsverbot, Stellung des stellvertretenden Geschäftsführers) vertieft. Berücksichtigt werden auch verschiedene Geschäftsführungsmodelle und der (begrenzte) Spielraum zur Einflußnahme auf Strukturveränderungen.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden die Rechte und Pflichten des Anstellungsverhältnisses sowie die Einzelheiten des Anstellungsvertrages.

Der Haftung und der Rechtslage in der Krise sind eigene Abschnitte gewidmet.

Abgerundet wird die Darstellung durch eine Empfehlungsliste zur Risikominimierung und ein kommentiertes Literaturverzeichnis.

 

Aktuelle Termine unter Seminarveranstalter.

Veröffentlichungshinweise

Gemeinnützige GmbH, zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo consult, Bonn, mit einem einleitenden Statement von Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., Verlag C.H. Beck (München) 3. Auflage 2015, 269 Seiten, ISBN 978-3-406-67624-6 , EUR 49,00. Reihe Beck'sche Musterverträge. Mit Mustern zum Download.
Bild Buch gGmbHDie ausführliche Einführung liefert die für den Entscheidungsprozess einer Gesellschaftsgründung und Auslagerung/Ausgliederung im verbandlichen oder kommunalen Umfeld erforderlichen Grundlagen: typische Ausgangsbedingungen und Anwendungsbereiche, rechtliche Grundlagen, strategische Gestaltungsspielräume, Corporate-/ Nonprofit-Governance, Gründungs-Meilensteine, Gemeinnützigkeitsrechtliche Grundlagen. Erläutert werden anschließend Musterverträge für eine Gesellschaft mit einem oder mehreren Gesellschaftern. Dieser Teil behandelt u.a. die ideelle Anbindung an die Gesellschafter oder einen gemeinwirtschaftlichen Unternehmensverbund, etwaige Unterstützungspflichten der Gesellschafter, die Problematik von Auffangklauseln, Haftung der Organmitglieder, sinnvolle Zusammensetzung und Größe der Organe, Kompetenzaufteilung, Aufsichts- und Beirat sowie die Rechnungslegung. Erforderliche gemeinnützigkeitsrechtliche Regelungen, Besonderheiten einer kommunalen Gesellschaft und spezifische Regelungen zur Sicherstellung einer guten Unternehmensführung (Corporate Governance) werden jeweils hervorgehoben; zur Limited und zur gemeinnützigen Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) - gUG - wird Stellung bezogen. Mit Checklisten, Muster und Übersichten u.a. zu Mediations- und Schiedsklausel, Betriebsübertragungs- und Pachtvertrag, Letter of Intent, Due Diligence, Durchgriffshaftungsrisiken, umsatzsteuerlicher Organschaft, Geschäftsordnungen für Aufsichtsrat und Geschäftsführung, Corporate Governance, Ablaufplan zur Gründung, Geschäftsplan, qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung, Selbstevaluation des Aufsichtsrats, Balanced Scorecard in Nonprofit-Organisationen, Corporate Compliance, Code of Conduct, Public Private Partnership sowie zahlreichen Anmerkungen und Hinweisen zu Literatur und Rechtsprechung.

Verein oder GmbH? Zur Ansiedlung wirtschaftlicher Aktivitäten bei Verbänden, zusammen mit Dipl.-Kfm. Christian Koch, npo consult, Bonn, in Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt 2002, Seiten 315-325, auch als PDF-Datei unter socialnet, Stichwort Materialien
Eine Grundlagendarstellung zur Rechtsformwahl und Ausgliederung im verbandlichen Sektor. Die Entscheidungsfindung wird anhand eines dafür entwickelten Sanduhrmodells beschrieben. Wesentliche Argumentationsstränge der in den Verbänden geführten Diskussionen sind eingearbeitet.

Konzeptheft Auslagerung steuerbegünstigter Betriebe, BFS Service GmbH, Köln 1997, 60 Seiten, € 18,00
Auf die steigenden Anforderungen von seiten des Gestzgebers und des Marktes reagieren Wohlfahrtsverbände unter anderem mit einer Weiterentwicklung ihrer Organisationsstrukturen. Dazu gehört auch die Einbeziehung neuer Rechtsformen wie die der GmbH. Das Konzeptheft ermöglicht, Vorteile und Risiken einer Auslagerung steuerbegünstigter Betriebe abzuschätzen. Es unterstützt eine fundierte Entscheidung und eine kompetente Umsetzung durch Checklisten und Fragebögen, die die Position der Organisation deutlich herausarbeiten und Konsequenzen aufzeigen.

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